Einbauten.
Poller, Schächte, Rinnen und Fahrradständer entscheiden mit darüber, wie ruhig eine geschliffene Fläche am Ende wirkt.
Jede Fläche hat
Unterbrechungen.
Kaum eine Verkehrs- oder Platzfläche ist frei von Einbauten. Schachtdeckel, Entwässerungsrinnen, Poller, Pfosten, Fahrradständer, Baumscheiben, Leitungskappen und Blindenleitsysteme unterbrechen die Fläche und erzeugen jeweils einen zusätzlichen Rand. Werden diese Stellen beim Schleifen ausgespart, bleiben dunkle Höfe um jeden Einbau stehen – auf einer großen Fläche summiert sich das zu einem unruhigen Gesamtbild.
Deshalb gehören Einbauten von Anfang an in die Planung der Bearbeitung: sowohl in die Mengenermittlung als auch in die Ablaufplanung auf der Baustelle.
Womit wir es typischerweise zu tun haben
- Schächte und Leitungskappen – häufig mit innerer Asphaltierung, die wir mitschleifen, damit die Deckelfläche zur Umgebung passt.
- Entwässerungsrinnen und Roste – der Asphalt läuft bis an die Kante; hier wird von Hand gearbeitet, ohne die Rinne zu beschädigen.
- Poller und Pfosten – rundherum bleibt nur wenig Platz; der Schliff wird bis an den Fuß herangeführt.
- Fahrradständer – oft nachträglich gesetzt, sodass die Fläche ein zweites Mal angearbeitet werden muss.
- Blindenleitsysteme – taktile Elemente dürfen in ihrer Wirkung nicht verändert werden; wir passen den Schliff an, nicht das Leitsystem.
- Baumscheiben und Beeteinfassungen – Übergänge zu Kies, Substrat und Kantensteinen.
Worauf es bei der Bearbeitung ankommt
- Reihenfolge klären: Einbauten möglichst vor dem Schleifen setzen – jeder nachträgliche Einbau bedeutet eine erneute Anarbeitung.
- Höhenlage prüfen: Liegt ein Deckel zu hoch, kann er beim Schleifen beschädigt werden; liegt er zu tief, bleibt eine Mulde sichtbar.
- Schutz der Einbauten: empfindliche Oberflächen wie Cortenstahl oder Edelstahl werden abgedeckt.
- Gleiche Intensität: Der Bereich um den Einbau erhält dieselbe Anzahl Schleifgänge wie die Fläche.
- Kontrolle im Streiflicht: erst dann zeigt sich, ob die Umgebung des Einbaus wirklich gleichmäßig ist.
In Geretsried haben wir genau diesen Fall bearbeitet: Nach der Fertigstellung wurden zusätzliche Fahrradständer und Poller gesetzt und das Blindenleitsystem im Farbasphalt angepasst – die Flächen mussten anschließend erneut angearbeitet werden, damit das Schliffbild wieder geschlossen wirkt.








Einbauten früh mitdenken.
Schicken Sie uns den Plan – wir sagen Ihnen, was vor dem Schleifen gesetzt sein sollte.
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