Centre de Formation pour Conducteurs
Auf dem Verkehrsübungsplatz des Centre de Formation pour Conducteurs wurde eine halbstarre Deckschicht bearbeitet – ein Material, das sich vom klassischen Asphalt deutlich unterscheidet. Mit sieben Schleifgängen wurde so tief gearbeitet, dass die Zuschläge vollflächig und kräftig hervortreten.
Die Detailaufnahmen von dieser Fläche gehören zu den aussagekräftigsten Terrazzobildern, die wir haben: cremefarbene Matrix mit dunklen, klar abgesetzten Körnern.
- Ort
- Luxemburg
- Zeitraum
- Mai 2025
- Fläche
- ca. 300 m²
- Ausführung
- 7-fach geschliffen, inkl. Randbearbeitung
- Material
- halbstarre Deckschicht, vier Zuschläge
- Leistung
- Asphalt Grinding





Häufige Fragen
Was ist Asphalt Grinding?
Beim Asphalt Grinding wird die oberste Bitumenschicht schonend abgeschliffen. Dadurch werden die eingebauten Gesteinskörnungen freigelegt und es entsteht ein edler Terrazzoeffekt.
Wie verändert das Schleifen die Oberfläche?
Durch den Abtrag der obersten Bitumenschicht werden die Splitte des Asphaltes freigelegt. Die Wahl der Splittfarbe gestaltet die Deckschicht und werten sie optisch auf – aus einer einfachen Verkehrsfläche wird ein gestalterisches Highlight.
Was bedeutet einfach oder mehrfach geschliffen?
Ein einzelner Schleifgang raut die Oberfläche nur an. Er holt einen Teil der Splitte heraus, erreicht aber längst nicht alle. Die Körner liegen unterschiedlich tief im Asphalt, und bei vielen wird nur die Spitze angeschliffen. Das Ergebnis ist ungleichmäßig und kein sauberes Schliffbild. Wir empfehlen deshalb mindestens zwei Schleifgänge. Bei Gussasphalt sollten es mindestens drei sein, weil das Korn dort tiefer absackt und erst nach mehreren Durchgängen gleichmäßig freiliegt. Wie viele Gänge sinnvoll sind, hängt also vom Asphalt ab – und davon, wie kräftig der Terrazzoeffekt werden soll. Hierzu empfehlen wir grundsätzlich vorab die Erstellung einer 10 - 15 m² großen Musterfläche.
Kann auch nass geschliffen werden?
Möglich ist es, wir raten in aller Regel aber davon ab. Der Nassschliff erzeugt kein anderes Schleifbild als der Trockenschliff – das Ergebnis wird also nicht schöner. Dafür bringt er erheblichen Zusatzaufwand mit sich. Beim Schleifen verschlammt die gesamte Fläche. Abläufe, Rinnen und Schächte müssen anschließend gereinigt werden, im ungünstigen Fall verstopfen sie durch den Schlamm. Und da meist mehrere Schleifgänge nötig sind, muss die Fläche nach jedem Nassschliff vollständig gereinigt werden, bevor der nächste Durchgang beginnen kann. Sinnvoll ist der Nassschliff dort, wo eine Fläche vollständig glatt werden soll. Asphalt liegt jedoch fast immer im Außenbereich, wo eine rutschhemmende Oberfläche gefordert wird – eine glatt geschliffene Fläche wäre dort kontraproduktiv. Eine Ausnahme sind Verkehrsübungsplätze. Wo gezielt gedriftet werden soll, ist eine glatte Oberfläche gewünscht, und hier spielt das Nassschleifverfahren seine Stärken aus.
Warum unterscheiden sich Angebote für Asphalt Grinding so stark?
Meist an der Zahl der Schleifgänge. Ein Angebot mit einem Gang ist günstiger, liefert aber nur eine angeraute Oberfläche ohne gleichmäßiges Schliffbild. Achten Sie beim Vergleich darauf, wie viele Durchgänge kalkuliert sind und ob Randbereiche und Einbauten enthalten sind – erst dann haben Sie eine direkte Vergleichsmöglichkeit.
Kann Asphalt farbig gestaltet werden?
Ja. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch produzierenden Mischwerke. Ein Farbasphalt kann im Anschluss durch das Asphalt Grinding veredelt werden.
Wo wird Grinding eingesetzt?
Auf Plätzen, in Parkanlagen und Fußgängerzonen, auf Schul- und Campusflächen sowie überall dort, wo hochwertig gestaltete Oberflächen gewünscht sind.
Kann Grinding auf Bestandsflächen ausgeführt werden?
Ja. Vorhandene Asphaltflächen lassen sich schleifen. Allerdings sollte vorab die Qualität der Fläche begutachtet werden. Zu alte durch Wind, Wetter und langer Beanspruchung verbrauchte Flächen sind in der Regel nicht mehr schleifbar.
Ab welcher Flächengröße ist Grinding möglich?
Wir schleifen ab dem ersten Quadratmeter. Damit sind auch Musterfelder, Teilflächen und Anschlussbereiche machbar. Nach oben schaffen wir bis zu 1.400 m² pro Arbeitstag und Schleifgang.
Wie lange dauert das Schleifen einer Fläche?
Bis zu 1.400 m² schaffen wir am Tag – das gilt pro Schleifgang. Da wir mindestens zwei Gänge empfehlen, bei Gussasphalt mindestens drei, rechnen Sie für eine Fläche von ca. 3.000 m² eher mit vier bis sechs Arbeitstagen als mit zweien. Ränder und Einbauten kommen im Regelfall dazu und können das benötigte Zeitfenster entsprechend des Bedarfes noch etwas ausdehnen.
Was passiert an Rändern, Rinnen und Schächten?
Die Bearbeitung von Randbereichen, Übergängen, Rinnen und Einbauten sollten direkt mit der Bearbeitung der Fläche beauftragt werden. Sie sind quasi die "Glanzkante" der veredelten Asphaltflächen.
Wann sollte BituPrint ins Projekt einbezogen werden?
So früh wie möglich und am besten direkt in der Projektplanung. Oft werden wir bereits von Architekten, Planern und Gestaltern vorab kontaktiert und in die Planung der gegrindeten Flächen mit einbezogen. Neben der Art des professionellen Asphaltschleifens bestimmt gerade die Gesteinskörnung das spätere Oberflächenbild wesentlich mit. Wer sie beim Einbau passend wählt, bekommt das gewünschte Ergebnis ohne Umwege.
Wo ist BituPrint im Einsatz?
Deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz. Wir schleifen seit 12 Jahren. Unsere Auftraggeber sind überwiegend Asphalteinbaufirmen, Landschaftsgärtner sowie Städte und Kommunen.
Was kostet Asphalt Grinding?
Der Preis richtet sich nach Fläche, gewünschtem Effekt (einfach oder mehrfach geschliffen), Zustand der Fläche und Ort. Ein Angebot erstellen wir Ihnen gern auf Anfrage.
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